Sep
06

UCI Weltmeisterschaft 2011

Hallo Zusammen,

eine erlebnisreiche Woche ist nun vorüber in der viel passiert ist. Bereits am Sonntag, eine Woche vor dem Finallauf, ging es auf nach Châmpery um alles aufzubauen. Am Montag war Streckenbegehung und ab Dienstag dann jeden Tag nur wenige Stunden Training für die Downhill Men Elite Klasse.

Bei der Weltmeisterschaft ist der Zeitplan ganz anders, wie bei anderen Rennen. Weniger Training am Tag aber dafür 6 Tage Training. Eigentlich ganz entspannt. Aber die 6 Tage Training sind doch recht viel. Am Mittwoch setzte ich aus und fuhr für ein Paar Autogrammstunden an die Eurobike.

Am Freitag stand ein Training auf Zeit an. Mit Platz 25 war ich dabei. Am Sonntag im Finale wurden die Karten neu gemischt. Es regnete echt heftig und ich musste mich neu auf die Situation einstellen aber das Wetter liegt mir ganz gut. Im oberen steilen Teil bin ich dann allerdings aus einer Kurve geflogen und lag im Fangnetz. Ohne die Hilfe der Zuschauer wäre ich da nur schwer wieder rausgekommen. Das hatte leider viel Zeit gekostet. Dann folgte ein weiterer Ausrutscher. Im letzten Abschnitt an der Sprungkombination hatte ich dann den letzten Bock geschossen und ganz schön viel Glück gehabt nicht gestürzt zu sein. Viel Schwung hatte ich da verloren.

Alles in allem kann ich aber mit Platz 26 gut leben. Bei der WM war ich mit dem nagelneuem Ghost Downhiller von 2012 unterwegs – neue Geometrie mit einem Carbon Rocker und einem spezial Design extra für die WM von Dice Graffix.

In zwei Wochen ist das letzte Rennen des IXS European Cups in Châtel. Ich bin am Start.

Bis dahin
Euer Marcus

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Aug
24

Nordkette & UCI Worldcup Val di Sole

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Hallo Zusammen!

Es sind nun zwei Wochen vergangen und ich habe euch eine Menge zu berichten:

Nordketten Downhill

Gleich nach dem Weltcup in La Bresse ging es für mich, und den meisten anderen Weltcup Fahrern, nach Innsbruck zum Einladungsrennen “Nordketten Downhill”. Das Format war ganz einfach. 4 Fahrer in einem Team – 2 davon aus dem Pro Team und 2 Locals. Beim “GHOST Factory Team” gingen als Pro´s Guido Tschugg und ich an den Start.

Der Modus lief so: 4er Block mit jeweils einem Fahrer aus jedem Team, die Ergebnisse wurden addiert und daraus ergab sich das Gewinner Team. Die Strecke war brutal steil – 10min lang und unten heraus wurde es auch noch schnell. Müde Unterarme gab es gratis dazu. Im Rennen hatten unsere Locals und Guido leider nicht so viel Glück. Stürze und Defekte verhinderten eine gute Platzierung. In meinem Lauf lief es echt super und ich konnte die fünft beste Tageszeit herunter fahren!

UCI Weltcup Finale Val di Sole

Am darauf folgenden Wochenende stand das UCI Weltcup Finale in Val di Sole auf dem Programm. Nach ein paar Tagen der Erholung, fühlte ich mich immer noch sehr erschöpft und müde. So lief es auch beim ersten Training – ich war müde und nicht konzentriert. Dazu kam dann noch, das sich meine ledierte Schulter meldete und ich Probleme bekam.

Am Freitag stand  die Qualifikation auf dem Plan. Mein Lauf war, wie ich mich schon die ganze Zeit fühlte – Müde. Gleich zu Beginn meines Laufes bekam ich einen großen Schlag auf meine Schulter. Danach traf ich auch kaum eine Spur mehr und stolpert irgendwie ins Ziel. Am Schluss reichte es dann noch gerade so für das Finale mit Platz 70.

Im Finale ging ich mit etwas unsicherem Gefühl an den Start. Ich wusste nicht recht ob meine Schulter gut war. Der Lauf ging los und in der ersten Minute musste ich mich erst ins Rennen finden. So konnte ich mich von Zwischenzeit zu Zwischenzeit immer weiter vor schieben und am Ende sprang ein solider 36ter Platz für mich raus.

Weiter geht es in zwei Wochen zur Weltmeisterschaft ins Schweizer Champéry. Am Mittwoch, den 31. August, bin ich auf der Eurobike wo ich einige Autogrammstunden geben werde.

Bis dahin
Euer Marcus

Val-di-sole-1-800x533 in Nordkette & UCI Worldcup Val di Sole

Aug
10

Fahrtechnik Woche 24.09-02.10.2011 in Südtirol (Steinegg bei Bozen)

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Mountainbike Fahrtechnikkurs mit Marcus Klausmann

Vom 24.09. bis 02.10.11

Mehr Spaß auf den Tails

Marcus Klausmann ist der erfolgreichste deutsche Downhill-Profi. Seit Mitte der 1990er gehört er zur Weltspitze in seiner Sportart und konnte in dieser Zeit bereits 14 deutsche Meistertitel sammeln.
Marcus zeigt dir bei diesem Fahrtechnikkurs die wichtigsten Tricks und Tipps für mehr Spaß auf den Trails. Er erklärt detailliert alle Bewegungsabläufe und das optimale Fahren im Gelände. Dabei wird der Schwierigkeitsgrad langsam gesteigert. Der Fahrtechnik Kurs richtet sich nicht an Downhiller, sondern an ganz normale Mountainbiker/Freerider, die ihre Fahrtechniken verfeinern wollen.

Inhalte:

  • Fahrwerk- und Cockpit-Einstellung
  • Bremsen – Zielbremsen
  • Bergabfahren – Haltung, Timing und Bremsen
  • Drücktechnik aus dem Rennsport
  • Slalom
  • Hindernisse überwinden
  • Stufen fahren
  • Bunnyhop
  • Serpentinen
  • anspruchsvolle Singletrailabfahrten

Anforderungen:
Der Fahrtechnik Kurs richtet sich nicht an Downhiller, sondern an ganz normale Mountainbiker/Freerider, die ihre Fahrtechniken verfeinern wollen.
Wenn du schon einige Biketouren hinter dir hast und Konditionell 60 km ohne viele Höhenmeter schaffst.
Wenn du ein fortgeschrittener Biker bist und auf den Trails noch unsicher bist.
Konditionell erwarten dich bis zu 700hm Uphills am Tag. Bei den geführten Biketouren sind es ab 1000 Hm

Ablauf:

Montag: Biketour mit den Steineggerhof Guides auf den Singletrails in Steinegg. gemeinsames Abendessen mit Marcus und Vorstellung des Programms.
Dienstag: Das Bike richtig einstellen, das Erlernen von den verschiedenen Mountainbike Techniken im Übungsgelände.

Mittwoch: Wiederholung der Mountainbike Techniken und kurze Biketour.

Donnerstag: Freeridetour mit Marcus und den Steineggerhof Bikeguides

Freitag: Praktische Umsetzung des Lernstoffs bei den Biketouren der Steineggerhof Guides
Max. 10 Biker pro Bikelehrer

Ausrüstungstipps:
Fully mit gutem Reifenprofil
Flat-Pedals und leichte Schutzausrüstung (Schienbeinschoner) werden empfohlen.
Fullys von Ghost, Ellebogen- und Schienbeinschoner kannst du im Hotel ausleihen (bitte reservieren)

Zeit:
24.09. und 02.10.11

Leistungen:

  • 7 Tage Halbpension im Bikehotel Steineggerhof
  • freier Eintritt ins Hallenbad mit Saunabereich
  • 2 Tage Biketechnikkurs mit Marcus Klausmann
  • 1 Tag Freeridetour mit Marcus und den Steineggerhof Bikeguides
  • 2 geführte Touren in 2 Leistungsgruppen mit den Steineggerhof Bikeguides
  • Bahnfahrten und Biketaxis kostenlos
  • 6 Energieriegel und -getränke
  • Fotos der Touren auf www.pics.steineggerhof.com

Bikehotel Steineggerhof: Das Hotel ist besonders ruhig gelegen, 13 km von Bozen entfernt und der Blick auf die Dolomiten ist atemberaubend. Seit 17 Jahren werden im Steineggerhof geführte Biketouren angeboten. Hier wird Mountainbiken gelebt, das spürt man im ganzen Hotel. Chef Kurt und seine drei Bikeguides bieten dir einen perfekten Service, der vom sicheren und bestens eingerichteten Bikeraum, Beratung und geführten Biketouren reicht. Im Testcenter kannst du neue Ghost Bikes, absenkbare Sattelstützen von KindShock, Brillen und Helme von Cratoni testen.

Wochenpreis pro Person 650 € im Doppelzimmer, 713 € im Einzelzimmer

 

Nur 3 Tage Biketechnikkurs mit Marcus

2 x Fahrtechnikkurs
1 x Biketour
Fotos von den drei Tagen
Bahnfahrten und Biketaxi

 

3 Tage Bikekurs ohne Übernachtung 290 €
Mehr Infos auf der Webseite vom Bike Hotel Steineggerhof in Südtirol

Link: http://www.steineggerhof.com/de/motorrad-und-mountainbike-hotel/29-mountainbike-fahrtechnikkurs-mit-marcus-klausmann.html

Aug
08

UCI Worldcup La Bresse 2011

Das erste Rennen nach meiner Schulterverletzung. Ich war gespannt ob die Schulter hält und wie stark sich die Verletzung in meinen Kopf gebrannt hatte. Drum fuhr ich mit recht gemischten Gedanken zum Worldcup.

Am Freitag und Samstag ist das Training super verlaufen und ich kam mit meinem neuen 2012er Ghost Downhill Bike bestens klar. Die Geometrie wurde nochmals optimiert und die Carbon Umlenkung ist nicht nur neu sondern auch super leicht. Etwas über 16kg ist nun machbar – ready to race!

Qualifikation. Oben gab ich Vollgas. Unten raus war ich nicht mehr selbstsicher genug und fuhr verhalten und unlocker. Platz 23. Hätte ich nicht erwartet. Aber gut, es zeigt sich – der Kopf ist frei und ich bin am Ball.

Finaltag. Über Nacht kam runter, was runter wollte. Die Strecke war nun ganz anders und rutschig wie verrückt. Am Vormittag lockerte das Wetter auf und die Sonne schien sogar. Das Finale ging los. Die ersten 40 Männer gingen auf die Strecke die recht trocken war. Dann kam wieder Regen auf. Ich hatte mich auf beschnittene Schwalbe Dirty Dan entschieden – ein Fehler. Mir fehlte oft Grip und ich musste sehr vorsichtig sein. Am Ende bin ich doch noch 34ter geworden bei dem wohl am besten besuchten Rennen im Worldcup. Die Stimmung im Finale war Wahnsinn! Vom Start bis ins Ziel wurde man die Strecke runter geschrien.

Bis Bald
Euer Marcus

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Jul
23

Schulter ausgekugelt.

Hallo Zusammen,

leider war mein Wochenende nicht sehr erfolgreich bei der Deutschen Meisterschaft.

Eigentlich würde ich jetzt mich auf das Rennen der Deutschen Meisterschaft in Bad Wildbad vorbereiten und auf der Strecke die beste Linie suchen. Aber leider kam alles anders.

Beim ersten freien Training am Freitag trainierte ich wie gewohnt auf der Stecke und machte Sektionstraining .  Bei der Anfahrt auf  eine technische  Passage streifte ich einen Baum und dabei kugelte ich mir meine rechte Schulter aus. Anfangs dachte ich es wäre nicht so schlimm aber nach ein paar Metern der Weiterfahrt merkte ich, das mein rechter Arm nicht mehr den Lenker halten konnte. Ich hielt sofort an und dachte verdammt die Schulter ist raus.

Zum Glück stand die Bergwacht in der Nähe die mich auch gleich versorgten. Später im Krankenwagen, unter Narkose kugelte der Notarzt die Schulter wieder ein ; verdammt tut das weh sag ich euch . Nicht zur Nacharmung empfohlen …

Nach einem weiteren Check im Krankenhaus konnte ich abends wieder zurück ins Fahrerlager und mir  überlegen wie es weiter geht.

Nach langer  Überlegung und ca. hundert Telefonaten kam ich zum Endschluss das Rennen nicht zu fahren, da die Gefahr zu groß ist das die Schulter wieder rausspringen könnte .

Jetzt muss ich erst mal durch ein MRT abklären ob noch mehr in der Schulter kaputt gegangen ist um die weitere Saison zu planen.

Drück mir die Daumen.

Natürlich bin sehr enttäuscht aber das ist ein part of the game .

Aber diese Woche ist nicht nur schlecht gelaufen; Nein

Am Montag war es soweit und unsere Zwillinge sind Gesund zur Welt gekommen und das war ein großartiger  Moment in unserm  Leben. Hier ein schönes Bild von Mara und Minza .  Die Eltern sind über glücklich und freuen uns .

Viele Grüsse

Euer

Marcus

 in Schulter ausgekugelt.

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Jun
23

IXS European Cup Leogang 2011

Hallo Zusammen,

nachdem der World Cup in Leogang für mich erfolgreich war, ging es nun beim Europa Cup drum voll anzugreifen. Aber erstmal ging es drum die Woche zwischen den beiden Rennen zufüllen. Auf dem Programm standen:

Nachdem das alles überstanden war, war auch schon Freitag und somit Start des Europa Cups. Am Freitag bin ich nur die Strecke abgelaufen und hab das Training ausfallen lassen. Die Strecke sollte sich eh noch stark verändern durch das vorhergesagte schlechte Wetter. Genau so trat es dann auch ein. Am Samstag war die Strecke schon stark verändert im Vergleich zum World Cup eine Woche zuvor. Die Teilnehmer zum Europa Cup waren um einiges langsamer und bremsten regelrecht die Strecke kaputt. Ein langanhaltender starker Regenguss und Sturm machte uns am Samstag Nachmittag ein Strich durch die Veranstaltung. Unser Startzelt wurde vom Wind weggeblasen und somit war eine weitere sichere Durchführung der Qualifikation nicht möglich und wurde verschoben auf Sonntagmorgen.

Mein Qualifikationslauf am Sonntag war dann trotz Fehler bestens uns ich konnte mit Platz 2 gut leben hinter Brook MacDonald.

Dafür hatte ich mich im Finallauf nach der ersten Wegüberquerung über den ersten Anlieger geschossen. Das Rennen war somit am Anfang der Strecke gelaufen. Viel zu viel Zeit ging drauf. Der “dumme” Fahrfehler hatte mich extrem verärgert aber dennoch geh ich mit einem positiven Ergebnis aus dem Rennen: Ich kann definitiv um den Sieg mitfahren!

Bis bald
Marcus

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Jun
14

Weltcup Leogang 2011

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Hallo Zusammen,

letzten Mittwoch ging es für mich samt Familie zum Worldcup nach Leogang. Wie ich im Worldcup momentan stehe, weis ich nicht. Immerhin ist meine Form recht gut und mein Bike läuft auch bestens.

Am Bike kamen wegen dem Regen von Anfang an Schwalbe Dirty Dan zum Einsatz – ab dem Qualifikationstag am Samstag aber beschnittene. Die rollen um Welten besser aber geben super Grip in den tiefen Wiesenkurven. Für den Worldcup bekam ich von Fox ein härteres Setup für die Gabel damit ich eine weichere Feder fahren kann. Damit kam ich auch super klar.

So konnte ich, nach dem gelungenem Training, in meinen Qualilauf starten. Während der Qualifikation war das Wetter bestens. Die Strecke ist trockener geworden aber dennoch waren die beschnittenen Spikes geschickt. Mein Lauf war sehr solide und ich konnte mit Platz 26 zufrieden das Feld räumen. Ab da wusste ich, das meine Form auch für den Worldcup reicht um mitzumischen.

Vor dem Finaltag fing es noch mal heftig an zu regnen. Die Strecke wurde noch viel brutaler. So war es schwer im Finale einen sauberen schnellen Lauf runter zu bringen. Der obere Teil war bis auf ein Paar kleine Fehler ganz gut – an der ersten Zwischenzeit lag ich noch auf Platz 19. Im unteren Teil hatte ich einen dicken Patzer gemacht. Ich hatte vergessen zu schalten und kam von einem schnellen Stück in eine langsame Passage. Das kostete mich viel Zeit was sehr ärgerlich war, denn die Zeiten lagen eh alle sehr nah beisammen. So viel ich auf einen immer noch guten Platz 34 zurück.

Jetzt am Wochenende findet wieder in Leogang der Europacup statt. Es sind noch einige andere Profis am Start um noch mal die Karten neu zu mischen.

Drück mir die Daumen.

Euer

marcus

Jun
06

Ein perfektes Wochenende…

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Hallo Zusammen!

Vergangenes Wochenende fanden für mich gleich 2 Rennen im Rahmen des IXS Dirtmasters Festival in Winterberg statt.
Donnerstag: Anreise am Vormittag. 14Uhr begann das 2 Stunden lange Enduro Rennen für mich. Brian Lopes, der sonst, die Worldcup 4x Rennen dominiert hatte, war auch dabei. Insgesamt waren es über 300 Fahrer die sich dem Spektakel stellten. Für mich war es erst das vierte Enduro Rennen überhaupt. Nach 6 Wertungsprüfungen konnte ich das Rennen für mich entscheiden und gewann vor Brian Lopes.

Zum Downhill. Die Strecke in Winterberg ist zwar super kurz und nicht technisch Schwer aber genau das macht ein Rennen auf der Strecke wiederum schwer. Große Abstände zu den Anderen sind nicht drin – sich Fehler erlauben schon gar nicht. Das wird bei einer Fahrzeit von nicht mal 2 Minuten direkt bestraft.

Das Training lief bei mir Super. Mit meinem Trainingsdude, René Schmidt, konnte ich die schnellen und langsamen Linien gut ausfindig machen und mir für die Qualifikation Platz 1 sichern.

Für den Renntag am Sonntag war nicht gerade das beste Wetter angesagt. Viel Regen und Gewitter sollte es geben. Aber es blieb erstaunlich lange trocken. Gegen 16Uhr sollte dann mein Start erfolgen aber durch einen schweren Sturz am Steinfeld blieb die Strecke lange Zeit gesperrt. Um ca. 50 Minuten hatte sich alles verschoben. In dieser Zeit zogen die erwarteten dunklen Wolken auf und es begann mit Regnen. Ohne Verzögerung wären alle im trocknen runter gekommen – that´s racing. Mein Lauf war trotz nassen Stellen schneller als am Vortag und ich konnte mich wieder mal behaupten und als Sieger das Feld räumen. So kann´s weiter gehen!

Als nächstes steht der Worldcup und Europacup in Leogang auf dem Programm. Drückt mir die Daumen!

Euer Marcus.

Mai
24

Nach einer perfekten Quali mit Platz1. DNF im Finale

Todtnau12 in Nach einer perfekten Quali mit Platz1. DNF im Finale

Hallo zusammen,

Todtnau – im schönen Schwarzwald veranstaltete am letzten Wochenende den 2. Lauf zum European Cup. Da es sich um eine meiner Heimstrecken handelt, wollte ich mich von meiner Schokoladenseite zeigen und natürlich gewinnen. Aber es kam alles ganz anders.
Das Training und der Qualilauf waren einfach nur perfekt . Ich hatte im Training so viel Freude und Spaß, dass ich eigentlich keine Lust hatte aufzuhören. Die Quali lief super – alles passte und ich konnte mich mit 6 sec. Vorsprung an die Spitze setzten.
Die Erleichterung war mit diesem Vorsprung natürlich groß.

Am Sonntag war ich fürs Finale voll motiviert und wollte mein bestes zeigen. Beim Rennen fand ich schnell meinen Rytmus – mit dem Gefühl gut unterwegs zu sein fuhr ich noch ein bisschen aggressiver . In der Streckenmitte fing ich mir  leider einen schleichenden Plattfuss ein. Kurz darauf folgte vorzeitiges Rennende – mein Schalt werk riss ab. Mein Vorhaben, dass Rennen mit Plattfuss und abgerissenen Schaltwerk zu Ende zu bringen, scheiterte letztendlich am platten Reifen der von der Felge sprang.
Im großen und ganzen war das Rennen ein voller Erfolg – eine Top Strecke, gut organisiert und viele Zuschauer. Weiter so…
Als nächstes geht es für mich am kommende Wochenende zum Crosscountry Weltcup in Offenburg, bei dem ich für unser GHOST Factory Racing Team vor Ort bin. Mein nächster Renneinsatz ist beim Dirt Masters in Winterberg, bei dem ich  versuchen werde ganz oben zu stehen.

Hier noch ein Link vom TV Sender. Der Bericht fängt bei 15.55min an.

http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?ID=12057

Euer

Marcus

Mai
04

6.Platz beim European IXSCup in Monte Tamaro

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Hallo zusammen,
der erste Lauf zum European IXS Cup am Monte Tamaro / Lugano stand auf dem
Programm. Allein die topographischen Angaben und die erwartet lange Fahrzeit
gaben einen ersten Hinweis auf den Anspruch der von der Mittelstation der
Bergbahn bis nach Rivera führenden Strecke. Beim Rennen und Training machte
der Regen die Strecke sehr rutschig und verlangte viel Konzentration und vor
allem Kondition. Die Wetterbedingungen besserten sich jedoch bis zum Finale am
Sonntag stetig, so dass der eigentliche Renntag bei perfekten Verhältnissen
stattfand.
Vor dem Seedingrun war ich etwas nervös. Ich versuchte die lange Strecke locker
zu nehmen und rund zu fahren. Im Rennverlauf lief es im Großen und Ganzen gut,
ich kam gut durch bis auf zwei kleine Fehler die mich etwas Zeit kosteten. Am
Ende landete ich auf dem 7.Platz . Nach dem ersten Rennlauf lief ich die Strecke
nochmals ab um mich optimal auf das Rennen vorzubereiten.
Am Sonntagmorgen schien dann endlich wieder die Sonne und es versprach ein
tolles Rennen zu werden.
Im Rennen selbst versuchte ich viel Druck zu machen. Leider war es immer etwas
zu viel und ich bremste vor den Kurven zu spät. Die Folge ‐ ich konnte keinen
Schwung aus der Kurve mitnehmen und verlor immer Zeit.
Letztendlich konnte ich mich noch einen Platz nach vorne schieben und wurde 6er.
Als nächste geht es nach Todtnau zum zweiten Lauf des IXS European Cup am
21‐22.05. 2011.
Euer
Marcus

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